Tipps&Tricks » Welche Kamera ist die Richtige!?

Das ist wohl eine der schwersten Fragen, wenn es um Legofilme geht. Aktuell gibt es zwei Möglichkeiten Lego Filme zu drehen.

1. Die Webcam

Life Cam

Wer sich zum drehen seiner Filme für eine Webcam entscheidet hat klare Vorteile gegenüber anderen Kameras. Zum einen kann man die Webcam; weil sie meist sehr kompakt ist; direkt ins Set stellen. Das hat den Vorteil, dass man sehr gute Nahaufnahmen der Figuren erstellen kann. Zum anderen kann man die meisten Webcams über den PC auslösen. Bei vielen Webcams ist eine Software dabei mit deren Hilfe man Fotos des aktuellen Bildausschnitts machen kann. Das hat den Vorteil, dass man beim Erstellen der Animation, nicht an die Kamera langen muss und somit hat man für jede Szene ein ruhiges Bild. Ein weiterer positiver Aspekt ist der Kostenpunkt. Webcams sind verglichen mit anderen Kameras ziemlich kostengünstig. Relativ gute Cams sind schon ab ca. 40€ zu haben.

Leider haben Webcams auch einen großen Nachteil. Die Qualität. Wer sehr hochwertige Filme drehen will ist vielleicht mit einer Webcam nicht so gut beraten. Für alle Filmneulinge ist sie jedoch eine gut Wahl

Was man beachten sollte:

  1. Die Webcam sollte über einen manuellen Fokus verfügen. Mit dieser Funktion lässt sich die Schärfe des Bildes auf einen gewünschten Bildausschnitt fokussieren. Das hat den Vorteil, dass man gezielt Gegenstände oder Personen im Film hervorheben kann. Da viele Webcams über einen automatischen Fokus verfürgen ist es beim Kauf wichtig darauf zu achten dass auch ein manueller Fokus zur Verfügung steht.
  2. Die Cam sollte eine Auflösung von mindestens 1.3 Megapixel haben. Die Auflösung einer Webcam ist entscheidend über die Bildqualität. Wer also qualitativ hochwertige Filme drehen will sollte auf diesen Punkt gut acht geben!
  3. Um den Vorteil, dass man eine Webcam leicht ins Set stellen kann, noch mehr zu nutzten sollt die Cam einen guten Standfuß haben. Es gibt verschiedene Arten von diesen Halterungen. Besonders geeignet sind Standfüße, die sehr breit sind oder wie eine Klammer funktionieren. Dies Füße sorgen für den perfekten Halt und räumen das Verwackeln der Bilder fast aus dem Film.

2. Die Digitalkamera

Die Digitalkamera ist eine sehr gute Möglichkeit qualitativ hochwertige Filme zu drehen. Durch die hohe Auflösung und den eingebauten

Digitalkamera

Fotosensor liefern die Digicams das beste Bilderergebnis. Leider sind die meisten Digitalkameras ziemlich groß und somit ist es schwer sie ins Set zu stellen. Jedoch hat man die Möglichkeit mit Hilfe der Zoom Funktion , die bei den gängigen Modellen verbaut ist, gute Nahaufnahmen auch außerhalb des Sets zu filmen. Hierzu kann man die Kamera einfach in Stativ stellen und kann somt einen weiteren positiven Effekt erhaschen. Sobald eine Kamera fest in einem Stativ verbaut ist kann man verwacklungs freie Bilder schießen.

Ein Nachteil ist jedoch sehr auffallend. Fast alle Digicams müssen über den eingebauten Auslöser betätigt werden. Somit ist die Gefahr einer Bildverwacklung sehr groß. Jedoch mit Hilfe eines Stativs kann man trotz betätigen des Auslösers eine minimale Verwacklung erzielen. Einige Kameras besitzen den so genannten “Life Mode” Dies Funktion ermöglicht die Digicam als Webcam über ein USB-Kabel zu verwenden.  Ein weiterer Nachteil ist der Kostenpunkt. Leider befinden sich Digitalkameras in einem höheren Kostenaspekt als die Webcams. Vernünftige Modelle kosten da schon mal ca. 100€ nach oben natürlich offen. Jedoch können man sich diese Anschaffung überlegen, da man die Kamera ja auch für den Urlaub verwenden könnte.

Was man beachten sollte:

Beim Kauf einer Digitalkamera kann man nicht besonders viel falsch machen.

  1. Die Kamera sollte mindestens 3 fachen optischen Zoom verfügen. Somit ist gewährleistet, dass man auch außerhalb des Sets gute Nahaufnahmen scheißen kann.
  2. Die Auflösung und damit die Megapixelzahl sollte nicht unter 3 liegen. Die gängigen Modelle ab 100€ haben meist 7-12 Megapixel und somit eine mehr als ausreichende Auflösung.
  3. Die Digicam sollte über ein Stativgewinde verfügen. Somit kann man optimale Filmergebnisse erzielen.

All In All:

Alles in allem sollte man als Legofilm-Neuling eher auf eine Webcam zurückgreifen, da das Filme erstellen viel einfacher und zeitsparender ist. Nach einiger Zeit wird man dann ganz von allein auf eine Digitalkamera umsteigen.

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